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Auf den Spuren tierischer Jäger im Siedlungsraum

Tierische Jäger wie Dachs, Fuchs oder Steinmarder haben in den letzten Jahrzehnten in unserem Siedlungsraum stetig zugenommen und sind heute auch im urbanen Lebensraum zuhause. Mit unseren Citizen-Science-Projekten von StadtWildTieren gehen wir dem nun auf die Spur.

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Dachs neben Holzbeige bei Nacht.

Mithilfe von Fotofallen lassen sich auch flinke kleinere Wildtiere wie hier der Steinmarder nachweisen.

Mit dem Projekt «Tierische Jäger im Siedlungsraum» erfassen wir im Rahmen von Stadt Natur in den nächsten zwei Jahren Raubtierbestände von Dachs, Fuchs, Steinmarder, Baummarder und Iltis in den Städten Zürich und St. Gallen genauer. Dies mit dem Ziel, die Populationsentwicklung besser zu verstehen und somit gleichzeitig zu einer konfliktarmen Zusammenleben zwischen Mensch und Raubtier beizutragen.

Fuchs, Dachs und Steinmarder

Im ersten Projektjahr 2026 sind drei bekannte wilde Nachbarn im Fokus: Fuchs, Dachs und Steinmarder. Durch den Einsatz von Wildtierkameras mit insgesamt 70 Monitoringstationen in privaten Gärten und Grünräumen wollen wir die Aktivitäten und Vorkommen dieser tierischen Jäger festhalten und sammeln. Zudem machen wir durch Angebote wie Exkursionen, Vorträge und über die sozialen Medien das Leben dieser Tiere sichtbar und erlebbar.
 

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Fuchs neben Parkplatz hinter Hecke.
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Dachs im Garten auf Sitzplatz.

Dachs und Fuchs sind nur zwei von vielen Wildtierarten, die im urbanen Lebensraum ein Zuhause finden. Schätzungen zufolge kommen 40 bis 60 % aller Wildtierarten der Schweiz im Siedlungsraum vor.

Mehr Lebensraum für den Iltis

Der Iltis wird zurzeit auf der Liste der roten Arten als «verletzlich» eingestuft. Er ernährt sich hauptsächlich von Amphibien und ist auf strukturreiche und feuchte Lebensräume angewiesen, die im städtischen Siedlungsraum wenig vorhanden sind. 2027 wollen wir deshalb den Iltis in den Mittelpunkt unseres Projektes stellen und dabei in erster Linie die Grundlagen für gezielte Fördermassnahmen erarbeiten.

Text von Alena Thomann