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Biodiversitätsindex für Stadtbäume

Der Biodiversitätsindex für Stadtbäume bewertet den Beitrag von Baumarten an die Artenvielfalt. Er unterstützt bei der Baumartenwahl und gibt Empfehlungen für die Planung und Pflege von Stadtbäumen.

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Rosskastanien-Allee im Siedlungsraum

Alleen sind wichtige Elemente der ökologischen Vernetzung.

Im Stadtraum stehen bei der Wahl der Baumart oft die Belastbarkeit und die Ökosystemleistungen im Vordergrund. Damit das Augenmerk bei der Planung von Stadtbäumen stärker auf die Biodiversität gerichtet werden kann, haben wir im Auftrag von Grün Stadt Zürich einen Biodiversitätsindex für Stadtbäume entwickelt, mit Empfehlungen für die Artenwahl und die Pflege. 

Die Berechnung des Biodiversitätsindex für Stadtbäume

Der Biodiversitätsindex basiert auf einer Bewertung der 105 häufigsten Baumarten in Schweizer Städten, mit Blick auf die Baumarten, die mit der zunehmenden Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen. Die Expert:innen bewerteten die Baumarten bezüglich ihres Wertes für sieben Organismengruppen: Säugetiere, Vögel, Käfer, Schmetterlinge, Wildbienen, Moose und Flechten.

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Höhle von einem Specht in einem Baumstamm

Spechthöhlen und andere Hohlräume an Bäumen dienen einer Vielzahl von Wildtieren als Schlafplatz, etwa für zahlreiche Fledermaus- und Vogelarten, Käfer und andere Insektenarten.

Empfehlungen für die Baumartenwahl und die Planung und Pflege
 

  1. Bäume mit hohem Biodiversitätswert wählen.
  2. Alte Bäume erhalten, Ersatzpflanzungen planen und umsetzen.
  3. Nach Möglichkeit Wildformen wählen.
  4. Keine invasiven Neophyten pflanzen.
  5. Baumartenvielfalt auf Arealen und in Alleen fördern, keine Monokulturen pflanzen.
  6. Baumscheiben und die Umgebung der Bäume vielfältig und naturnah bepflanzen und pflegen.
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Alte Linde bei einer Kirche

Alte Bäume im Stadtraum sind enorm wertvoll und sollten wenn immer möglich erhalten werden.

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Von Efeu umwachsene Bäume

Efeu schadet Bäumen nicht und bietet zahlreichen Tieren wie Vögeln und Insekten einen Lebensraum und Nahrung.